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Der Trimmer macht den Unterschied

Was der Goat O1200 Lidar Pro von Ecovacs auf dem Papier bietet, findest du so kein zweites Mal. Neben der Technik für den Kantenschnitt, gibt es ein Navigationssystem, das dem Roboter eine Rundumsicht ermöglicht. Kann der Goat O1200 Lidar Pro im Alltag überzeugen?

Einrichtung und Verarbeitung des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro

Der Goat O1200 Lidar Pro orientiert sich aus Designsicht an seinen Vorgängern. Er ist nach IPX6 wasserdicht und verfügt über insgesamt vier Räder. Ein Allradantrieb ist nicht an Bord. Für den Schnitt verbaut der Hersteller einen rotierenden Mähteller, mit drei Klingen. Schließlich gibt es im Lieferumfang noch eine Station, die 70,6 × 43 × 28,5 cm.

Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro in der Station Image source: Thomas Kern / inside digital

Die Einrichtung klappt zügig. Scanne am besten den QR-Code, der sich an der Rückseite des Roboters befindet. Im Anschluss führt dich die Ecovacs-Home-App ausführlich durch alle Installationsschritte und gibt dir Tipps, wie du am besten deinen Garten kartierst. Vor allem, dass der Hersteller auch auf jegliche Kabel oder eine RTK-Station verzichtet, ist ein großer Vorteil des Goat O1200 Lidar Pro.

Zudem ist der Mähroboter in der Lage, deinen Garten eigenständig zu kartieren. Ja, du kannst das Mapping auch selbst übernehmen. Jedoch kannst du dich auch nach der automatischen Kartierung nur um den Feinschliff kümmern.

Mähleistung des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro

Der Rasenschnitt ist angesichts des Kaufpreises des Roboters von 1.000 Euro in Ordnung. Auch bei hohem Gras hat der Roboter keine Probleme. Wie die meisten Roboter fährt der Goat O1200 Lidar Pro deinen Garten in Bahnen ab. In der App kannst du zudem festlegen, dass der Roboter die Fahrtrichtung wöchentlich ändert. Die Arbeit wird dabei von einer Scheibe mit drei Klingen verrichtet.

Rückseite des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro
Rückseite des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro Image source: Thomas Kern / inside digital

Was den Schnitt angeht, kannst du zwischen Schnitthöhen von 3 bis 8 cm wählen. Hinzu kommen eine Mähgeschwindigkeit von 0,35 oder 0,5 m/s. Zudem schafft der Roboter Steigungen von bis zu 45 Prozent, was laut Ecovacs 24° entspricht.

"Fischauge" des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro
„Fischauge“ des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro Image source: Thomas Kern / inside digital

Die Hinderniserkennung klappt im Test nur bedingt. Unseren kleinen Testball sowie Plüschtiere hat der Roboter entweder gar nicht erkannt oder mit dem Trimmer berührt. Das ist durchaus überraschend, da Ecovacs bei Goat O1200 Lidar Pro 360-Grad-Navigationssystem an der hinteren Oberseite und einen 3D-ToF-Sensor an der Vorderseite setzt. Somit verfügt das Gerät zwar über eine Rundumsicht, ist aber dennoch nicht in der Lage, erwähnte im Weg befindliche Gegenstände rechtzeitig zu erkennen.

Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro vor einem Ball
Hinderniserkennung des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro Image source: Thomas Kern / inside digital

Mähroboter mit Trimmer: Wie gut klappt der Einsatz?

Ein Mähroboter-Problem, das auch der O1200 Lidar Pro in Angriff nimmt, ist der kantennahe Schnitt. Wie schon beim großen Bruder, dem A1600 Lidar Pro (Test), gibt es auch für diesen Roboter einen Trimmeraufsatz. Lediglich zwei Bürsten musst du am Roboter anbringen, die dafür sorgen, dass gewisse Gartenbegrenzungen vom Trimmer verschont werden. Das, sowie auch der Trimmer, funktionieren jeweils fantastisch in der Praxis.

Trimmer des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro
Trimmer des Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro Image source: Thomas Kern / inside digital

Dabei hat Ecovacs auch an den Sicherheitsaspekt gedacht. Denn der Trimmer kommt nie automatisch zeitgleich beim Mähen zum Einsatz. Stattdessen musst du erst den „Schneiden“-Modus wählen und dann festlegen, ob alle Gartenbegrenzungen oder nur bestimmte getrimmt werden sollen. Die von mir vorgegebene Fläche wird zuverlässig getrimmt. Außerdem arbeitet der Roboter vorsichtig. Damit meine ich, dass der Roboter einige Male den Betrieb pausiert hat, weil er dachte, ein Hindernis vor der Linse zu haben – was allerdings nicht der Fall war. Aber in dem Fall sind wir uns, glaube ich, einig, dass es gut ist, wenn der Roboter lieber auf Nummer sicher geht.

Screenshot aus der Ecovacs-Home-App
Screenshot aus der Ecovacs-Home-App Image source: Thomas Kern / inside digital

Stell dich zusätzlich darauf ein, dass der Trimmer unfassbar laut ist, eben wie ein herkömmlicher Trimmer. Aber noch einmal: Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Mich würde es nicht wundern, wenn andere Mähroboter-Hersteller in der nächsten Generation Ähnliches bei ihren Mährobotern (Kaufberatung) bieten werden.

Fazit: Der Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro ist grundsolide, aber nicht fehlerfrei

Wie schon der Ecovacs Goat A1600 Lidar Pro (Test) kann auch der Goat O1200 Lidar Pro vor allem mit dem verbauten Trimmer überzeugen. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass Ecovacs an alle Sicherheitsaspekte gedacht hat. Denn der Trimmeraufsatz startet die Arbeit erst, wenn du den Betrieb startest und die Gartenbegrenzung vorgibst.

Abgesehen davon, kann sich auch das Schnittbild sehen lassen. Lediglich bei der Hinderniserkennung musst du mit Abstrichen rechnen. Vor allem flache Hindernisse, die sich unterhalb der Navigationslinse befinden, erkennt der Roboter in einigen Fällen zu spät oder gar nicht. Hier solltest du vor dem Mähvorgang jegliche Gegenstände vorher wegräumen, um dem Roboter unter die Arme zu greifen. Den Ecovacs Goat O1200 Lidar kannst du bereits im Handel kaufen. Preislich liegt er aktuell bei 1.049 Euro.

Testsiegel Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro
Testsiegel Ecovacs Goat O1200 Lidar Pro / Bildquelle: inside digital

Vorteile:

  • Simple Einrichtung
  • Ohne Begrenzungskabel oder RTK-Station
  • Benutzerfreundliche App
  • Trimmer überzeugt im Test
  • Solides Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile:

  • Hinderniserkennung funktioniert nicht zuverlässig

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