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Dieses Schild müssen Kunden von Aldi, dm & Co. kennen

Seit 2022 sind Händler verpflichtet, Elektrokleingeräte bis zu einer bestimmten Größe kostenlos entgegenzunehmen. Ab Juli 2026 wird dieses Gesetz noch erweitert. Ab dann werden Kunden von Aldi, dm & Co. häufiger über ein bestimmtes Schild am Eingang der Filialen stolpern. Es zeigt einen grünen Stecker und hat eine wichtige Bedeutung.

Aldi, dm & Co. müssen Kunden informieren

Praktisch, umweltfreundlich und ressourcenschonend: Seit mittlerweile vier Jahren kannst du kleine Elektrogeräte (bis zu einer Kantenlänge von 25 Zentimetern) auch einfach im Discounter oder der Drogerie abgeben. Faktisch macht das aber kaum einer. Laut einer Studie von MediaMarktSaturn werden nicht einmal 5 Prozent der Kleingeräte im Handel abgegeben. Den meisten Elektroschrott verzeichnen nach wie vor die kommunalen Recyclinghöfe. Woran könnte das liegen? Vielleicht wissen viele Verbraucher einfach nicht, dass sie die Möglichkeit zum Recycling auch andernorts nutzen können.

Darum müssen Händler ab Juli verstärkt auf die Annahme von Elektroschrott hinweisen. Das Mittel zum Zweck: das „bundeseinheitliche Sammelstellenlogo“, welches einen grünen Stecker zeigt.

/ Bildquelle: stiftung elektro-altgeräte register (stiftung ear)

Dies müssen alle Geschäfte mit einer Verkaufsfläche über 800 Quadratmetern gleich am Eingang aufhängen, damit Kunden schon beim Eintreten in die Filiale Bescheid wissen. Das besagt eine Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG), laut der Händler deutlicher und auf eine einheitliche Weise über die Rückgabe der Geräte in den Filialen informieren müssen. „Zudem werden Kundinnen und Kunden künftig schon am Ladenregal durch das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne darüber informiert, dass sie ein Elektrogerät kaufen, das nach der Gebrauchsphase getrennt zu entsorgen ist“, so das Bundesumweltministerium.

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Recycling und Brandschutz

Recycling ist immens wichtig, um essenzielle Ressourcen aus den Elektrogeräten zurückzugewinnen. Solange diese bei den Verbrauchern zu Hause herumliegen oder falsch im Hausmüll entsorgt werden, gehen sie einfach verloren. Zudem birgt die illegale Entsorgung Gefahren für Leib und Leben. (Beschädigte) Lithium-Batterien im Müll sind oft Auslöser für Brände, die in der Vergangenheit sogar schon ganze Wertstoffhöfe vorrübergehend lahmgelegt haben. Gleiches gilt für Einweg-E-Zigaretten. Deshalb werden nun auch diese zum 1. Juli in die Rücknahmepflicht mit aufgenommen und Tankstellen wie Kioske müssen sie entgegennehmen.

Insgesamt liegt die Bilanz beim Elektroschrott-Recycling laut MediaMarktSaturn bei lediglich 25 Prozent. Hier könnten wir selbst also noch ordentlich nachlegen. Womöglich trägt die gezieltere Information der Bevölkerung vor Ort dazu bei, diesen Wert zu steigern und mehr wertvolle Materialien zu erhalten sowie Risiken von Bränden zu senken. Das Bundesumweltministerium hofft hier auf Besserung. Denn es ist noch viel Luft nach oben.

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