
Seit dem iPhone 11 umfasst Apples Smartphone-Familie Modelle mit Pro und Pro Max im Namen. Mit dem iPhone 6 im Jahr 2014 war es für lange Zeit lediglich ein einfaches „Plus“, welches das High-End-Modell markierte. Derartige Kürzel haben also eine lange Geschichte. In Zukunft soll es laut einem Bericht von Macworld aber noch ein bisschen umfangreicher und damit für manche Käufer komplizierter werden. Das im kommenden Herbst erwartete faltbare iPhone erhält demnach ein neues Kürzel. Doch damit nicht genug: Auch das nächste High-End-Modell in der MacBook-Familie ist nicht länger nur „Pro“.
Wenn Pro nicht ausreicht: Neuer Name für iPhone und MacBook
Das Rätselraten um den Namen des mit Spannung erwarteten Foldables im September 2026 umfasst seit einiger Zeit zwei Varianten: iPhone Fold oder iPhone Ultra. Glaubt man dem aktuellen Bericht, ist die Wahl gefallen. Sowohl das neue High-End-Smartphone als auch -MacBook sollen ein Ultra im Namen tragen. Es ist, nach der Apple Watch Ultra und einigen Mac-Chips, keine vollständige Neuheit beim Unternehmen aus Kalifornien. Als Teil eines iPhones und Macs tritt der Superlativ jedoch ins Rampenlicht.
Beim iPhone beschreibt der Ultra-Name das wohl teuerste Modell der Familie. Die Preise beginnen angeblich bei rund 2.000 US-Dollar. Bei den technischen Daten, etwa der Kamera, dürften die Pro-Modelle dank drei Sensoren auf der Rückseite technisch noch die Nase vorn haben. Das Foldable hat hier laut aktuellen Berichten nur zwei Kameras.
Anders sieht es aller Voraussicht nach beim MacBook Ultra aus. Das neue High-End-Modell dürfte sich sowohl preislich als auch technisch oberhalb des MacBook Pro einreihen. Vor allem ein Touchscreen im OLED-Display schafft hier die Abgrenzung zu den bekannten und günstigeren Pro-Varianten. Das MacBook mit M6-Chip soll laut jüngsten Informationen aber nicht mehr Ende 2026, sondern möglicherweise erst Anfang 2027 erscheinen.
Von Neo über Air und Pro zum Ultra
Ein Blick auf Apples aktuelle Produktpalette zeigt schnell, wie sehr das Unternehmen die kurzen Namen zur Einstufung seiner Angebote mag. Beim MacBook Neo ist der Name Programm: Es ist das jüngste und neueste Mitglied der Laptop-Familie. Bei iPad, iPhone und auch den AirPods verzichtet man in den Basismodellen auf solche Zusätze.
Das iPhone 17e richtet sich bei den Smartphones an sparsame Kunden, die nicht auf ein Apple-Handy verzichten wollen. Bei der Smartwatch gibt es noch die Apple Watch SE, deren Kürzel auf ein Budget-Modell hinweist – das iPhone SE ist hingegen seit einigen Jahren Geschichte.
Soll es etwas mehr sein, setzt man bei Apple auf den Namenszusatz Air. Die Mittelklasse-Modelle finden sich in Form von MacBook Air, iPad Air und iPhone Air. Vor allem beim Smartphone bedeutet der Name aber auch, dass es sich um extrem dünne und leichte Hardware handelt. Dieser Unterschied wird beim MacBook erst im Vergleich zum MacBook Pro offensichtlich.
Das Pro bedeutet bei Apple nicht zwangsläufig, dass sich ein Gerät an professionelle Nutzer richtet. Es handelt sich vielmehr um eine Ausstattungslinie. Wer trägt schon „professionell“ AirPods Pro? Diese Ausstattungslinie beschreibt beim MacBook und iPad die High-End-Modelle. Es geht aber noch mehr, wie zum Beispiel das iPhone 17 Pro Max, AirPods Max oder Mac-Prozessoren mit einem Max im Namen zeigen. Letztere richten sich aber immerhin primär wirklich an professionelle Nutzer.
AirPods Ultra: Neue High-End-Version jenseits von Pro und Max
Während der Name für das faltbare iPhone und das neue MacBook der Luxusklasse angeblich gefallen ist, gibt es noch weitere Gerüchte, wo ein Ultra in Zukunft auftauchen könnte. So könnten neue AirPods auf Basis der Pro-Version, jedoch mit integrierten Kameras für AI-Zwecke als AirPods Ultra vermarktet werden. Diese könnten ebenfalls schon im kommenden Herbst neben dem Foldable in den Apple Stores erhältlich sein.
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